Reise blog von Travellerspoint

28. Alles hat ein Ende....

Hallo ihr Lieben,

nach acht Monaten Käse naschen, Wein schlürfen und in Pariser Cafés weilen hat das Leben à la Francaise ein Ende (okay, ein klein wenig studiert und gearbeitet habe ich auch....): Gestern habe ich mit zwei prall gefüllten Koffern, einem lachenden und einem weinenden Auge Paris verlassen, und ab nächster Woche werde ich mich wieder dem Studium in Lüneburg hingeben.

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Herbststimmung an der Seine

Die letzten Tage in Paris konnte ich bei mildem Herbstwetter genießen - vielleicht mit Ausnahme des letzten Besuches an meiner Gasthochschule, welcher leider meine Vorurteile gegenüber französischer Organisation und Bürokratie nur bestätigte. Da mein Zeugnis der Université Nanterre nicht vollständig war, hatte ich die zuständige Person wiederholt per Email kontaktiert - jedoch offenbar ohne einer Antwort würdig zu sein, so dass ich mich in Person zum "Service des Relations Internationales" begab. "Service" ist leider ein ziemlicher Euphenismus für diese Einrichtung. Nach einer Stunde des Wartens wurde ich angewiesen, am Nachmittag wiederzukommen - was ich auch brav befolgte. Allerdings nur, um zu erfahren, dass es sich um ein bereits bekanntes Problem handelt, das auf einen Softwarefehler zurückzuführen ist und noch hunderte anderer Studenten betrifft - mir bliebe nichts anderes übrig als abzuwarten. Eine schlichte Email hätte mir - und vielleicht anderen Erasmusstudenten - einen Tag Fahrerei und Warten erspart.

Erfreulicher dagegen war mein Besuch in Giverny, dem Schaffensort Monets, eines meiner Lieblingsmaler. Seine Fähigkeit, mit Pinselstrichen Lichtsspiele und Stimmungen auf die Leinwand zu zaubern, fasziniert mich. Nachdem ich die Original-Seerosenbilder im Pariser Musée de l'Orangérie bewundert hatte, konnte ich in Giverny den "Original-Schauplatz" des Werkes bewundern.

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Ich fand es spannend, um den vom Künstler selbst angelegten Seerosenteich zu schlendern, das Lichtspiel auf dem Wasser zu beobachten und mir vorzustellen, wie Monet von dem Grün der Pflanzen, den sanft geschwungenen Brücken, dem Spiegeln des Wassers und den Reflexen der Sonnenstrahlen inspiriert wurde. Laut eines Zitat es von Monet war die Einrichtung dieses Gartens sein größtes Werk überhaupt.

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Der Seerosenteich im Garten des Künstlers

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Die Brücke, eines der Hauptmotive in Monet's Bildern

Was ich vermissen werde?

Ich werde das Pariser Stadtbild vermissen, mit seinen schönen Häuserfassaden und schmiedeeisernen Balkonen, den altmodischen Straßenlaternen, den weit ausladenden, von teuren Boutiquen gesäumten Boulevards und den sonnenbeschienenen Kais der Seine.

Ich werde die Lebendigkeit der Stadt vermissen, das pulsierende Leben der Metropole, auch wenn die Menschen hier in Hektik die Metrogänge entlangeilen und die jungen Menschen aus aller Welt, welche die Stadt auf der Suche nach Kultur, Erlebnissen und Karriere bevölkern, nur vorrübergehend bleiben und sich nicht niederlassen. Es ist ein Kommen und Gehen, eine Stadt der Kurzlebigkeit und der vorrübergehenden Bekanntschaften.

Das reiche Kulturangebot ist für jeden Kulturwissenschaftler ein Traum: kein Tag vergeht ohne eine neue Austellung, ein Konzert oder ein Event, und wer sich in der Stadt der Museen, Baudenkmäler und hochkarätigen Kunstwerke langweilt, ist selber schuld.

Und natürlich das Savoir Vivre! Zu lernen, sich Zeit zu nehmen für ein gutes Essen, einen Moment mit Freunden, für den Genuß und die Wertschätzung regionaler Küche, eines kräftigen Weines oder eines milden Käses, hat der sonst dauerhaft unter Spannung stehenden Roni sicher gut getan - bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese neue Tugend in das Leben in Deutschland integrieren lässt!

Schwieriger wird sich sicher der Transfer der "Draußenkultur" gestalten, da hierfür eine gewisse Milde des Klimas und ein Minimum an Sonnenstunden unumgänglich sind. Ich fand es toll zu erleben, wie die Menschen beim ersten Sonnenstrahl auf die Straße strömen und ihre Zeit, wann immer es das Wetter und die Verpflichtungen erlauben, auf den Terrassen der Cafés sowie in den Parks und Gärten verbringen.

Ich möchte meine Zeit in Frankreich nicht missen. Es war ein Aufenthalt voller neuer Erfahrungen, ein Aufenthalt mit Zeit zum Reisen und Erkunden, mit Zeit für andere, mit Zeit für mich, mit Zeit zum Leben.

Danke für euer Interesse und das Lesen meines Blogs, ich hoffe ich konnte auf diese Weise ein paar interessante, kuriose und erinnernswerte Momente und Erlebnisse mit euch teilen!

Roni

Eingestellt von Roni_Paris 03:58 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (0)

27. De retour à Paris

hallo ihr Lieben,

der Kreis schließt sich: ich beende meinen Frankreichaufenthalt dort, wo ich ihn begonnen habe: in Paris, der Stadt der Liebe, der Kultur und der Gegensätze! Zuvor habe ich mich aber noch etwas im Land herumgetrieben:

Die letzten Tage in Ruffieux: Abschied nehmen
Während der letzten Tage auf dem Campingplatz waren meine Mutter und ihr Freund zu Besuch, und ich habe endlich ein paar Aktivitäten gemacht, die mich schon seit Beginn gereizt haben:

Eine Kanufahrt auf der Rhone: diese wird vom Camping de Saumont angeboten, aber während meines Praktikums konnte ich nicht teilnehmen, weil ich während des Ausfluges die Rezeption zu hüten hatte. Das Schöne während der zweistündigen Abfahrt auf der Rhone war die Stille und die Natur: rund um uns herum war keine Menschenseele, nur Baüme, Sträucher, Vögel und das Plätschern des Wassers.....

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Außerdem kam es mir spontan in den Kopf, den Mt Colombier, den höchsten Berg der Region, mit dem Fahrrad zu bezwingen - bzw zu sehen, wie weit ich komme. Immerhin weiter als gedacht: 1,5 km vor dem Gipfel habe ich wegen Knieschmerzen aufgegeben. Aber die Atmosphäre auf dem Gipfel war faszinierend: der Nebel war so dicht, dass man nur wenige Meter sehen konnte, dafür hörte man Glocken klingeln und eine Gruppe Kühe tauchte nach und nach aus den Schwaden auf um an uns vorbeizuziehen.

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Ein paar Tage in der Provence: von Trockenheit und Dauerregen
Bei meiner Ankunft in Apt, Provence, war das Wetter noch wunderschön und lud dazu ein in der Sonne zu sitzen, durch den schnuckeligen Ort Bonnieux zu schlendern und abends auf der Terrasse einen Pastis zu trinken.

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Das Flußbett des Cavalon: vollkommen ausegtrocknet!

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Pont Julien, eine alte Römerbrücke über dem Cavalon

Nach zwei Tagen setzte allerdings Dauerregen ein, der die trockene Landschaft in einen Sumpf und den Cavalon wieder in einen Fluß verwandelte. Da war ich dann auch froh, weiter in den Süden zu ziehen!

Zwei Tage in Toulouse: Shopping und Sightseeing
In Toulouse habe ich eine Freundin besucht, die ich während des Praktikums kennengelernt hatte. Die zwei Sonnentage mit angenehmer Wärme, die mir beschert waren, habe ich genutzt um durch die hübschen Altstadtstraßen und die Geschäftsmeilen zu bummeln. In der WG meiner Freundin wurde ich wunderbar aufgenommen und sogar rundum versorgt, hier wäre ich gern noch etwa länger geblieben! Aber da wir beide unterwegs nach Norden waren, nutzten wir die Gelegenheit, die knapp 600 km mit dem Auto nach Lyon gemeinsam zurückzulegen.

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Am Ufer der Garonne

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Rosa Fassaden in der Innenstadt von Toulouse

Zwei Tage Lyon: Essen und Feiern
Auf dem Weg nach Norden habe ich noch einmal einen Zwischenstopp in Lyon eingelegt, wo ich bei meiner Freundin Tabea war. Ihr Mitbewohner hat türkisch gekocht, was sich den ganzen Nachmittag hinzog, und am Abend haben wir ein letztes Mal gemeinsam die Nachtszene Lyons unsicher gemacht....

36 Stunden Plymouth: schlaflose Nächte und Arztbesuche
Nach Plymouth bin ich mit Joschka gefahren, um dort anlässlich des Abschlusses seines Bachelorstudiums der Graduation Ceremony beizuwohnen. Die Strecke London - Plymouth haben wir im Auto zurückgelegt, so dass uns nur gut ein Tag Aufenthalt in Plymouth blieb. Die Zeremonie verpasste ich leider, weil kurzfristig krank geworden war und statt in der Halle der Universität beim Arzt im Wartezimmer saß.... diese Enttäuschung würde dann durch einen Bummel an der Hafenpromenade - leider Plymouth's einzige Attraktion - und ein indischen Abendessen kompensiert, ehe ein Blick auf die Check-In-Zeiten in London uns daran erinnerten, dass es Zeit war, sich wieder hinter das Steuer zu setzen.

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Die Uferpromenade in Plymouth

Paris, Paris.... ein bisschen wie nach Hause kommen
Warum ich unbedingt noch einmal nach Paris wollte, obwohl ich die Stadt doch schon kenne? Ich hatte Sehnsucht nach ihr, denn ich habe sie lieb gewonnen. Und es gab noch so viele Orte, die ich noch nicht besichtigt habe, Museen die ich noch nicht erkundet habe, Menschen die ich kennengelernt habe und noch einmal wieder sehen wollte....
Ich verbringe die Tage mit Bummeln, kulturellen Besichtigungen, im Park in der Sonne liegen und Verabredungen mit dem ein oder anderen Freund oder Bekannten... ein schöner Ausklang für meinen Frankreichaufenthalt.

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Häuser an der Ile de St. Luis

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Markt am Ufer der Seine

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Kai an der Seine

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Austellung auf der Pont des Arts anlässlich des 25jährigen Bestehens der Lebensmittelbank

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Der Turm Montparnasse

Demnächst geht es noch zu meiner Schwester nach London, und ab dem 5. Oktober hat der Norden mich wieder....

bis bald,
eure Roni

Eingestellt von Roni_Paris 04:24 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (0)

26. Ausspannen ist auch spannend!

hallo ihr Lieben,

entschuldigt meine Schreibfaulheit - aber die letzten Wochen war noch so viel los auf dem Campingplatz: Besuch, Abschließen meiner Praktikumsaufgaben, Reiseplanung....
Ja, mein Praktikum ist offiziell zuende! Die letzten Wochen waren nur noch wenige Gäste da und ich habe die Zeit genutzt um meine Marktstudie/Marketingkonzept für den deutschen Markt abzuschließen sowie eine Studie über die Einrichtung eines Naturerlebnispfades auf dem Capingplatz zu erstellen.
Falls euch noch einmal derGesamteindruck meines Praktikums interessiert, könnt ihr unter dem Link

http://eu-community.daad.de/roe.0.html?&tx_icuroe_pi1[department]=-1&tx_icuroe_pi1[host_country]=6&tx_icuroe_pi1[mode]=1&tx_icuroe_pi1[occupation]=-1&tx_icuroe_pi1[showUid]=5150

meinen Erfahrungsbericht, den ich für die Teilnahme am Leonardo-Förderungsprogramm geschrieben habe, lesen.

Ja, und was mach ich jetzt? Ich genieße meinen Urlaub, gerade in der Provence, dann geht es weiter nach Toulouse, Lyon, Paris, Plymouth, London....

Fotos gibts im nächsten Eintrag!

liebe Grüße,

Roni

Eingestellt von Roni_Paris 04:00 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (0)

25. Von Tücken und Trümpfen

hallo ihr Lieben,

entschuldigt die Verspätung des Eintrages - es ist wohl Zeit, mal wieder von mir hören zu lassen! Die letzten Wochen hatten so ihre Tücken und Trümpfe:

Tücken der Fremdsprache
Habt ihr schon einmal versucht, mit Backpulver Pizza zu backen?? Das Ergebnis ist folgendes: DerTeig zieht sich beim Ausrollen immer wieder zusammen, so dass man für eine Pizza mit 33 cm Durchmesser 5-10 min braucht. Eine Woche habe ich mich gewundert und gequält, ehe ich herausgefunden habe, dass "levure chimique" ("chemische Hefe") keineswegs Trockenhefe ist, sondern Backpulver! Nun habe ich nicht nur ein neues Wort gelent, sondern auch, dass mein Chef - der die Einkäufe tätigt - keine Ahnung vom Backen hat.

Trümpfe der Fremdpsrache
Da hier kaum einer Deutsch spricht, kannn ich überall ungeniert telefonieren ohne Sorge zu haben, den Gästen oder meinen Kollegen zuviel Privates preiszugeben. In einer ruhigen Mittagspause hab ich sogar an der Rezeption telefoniert - ungünstig nur, dass gerade in dem Moment eine deutsche Familie ankam....

Tücken der Planung
Für das letzte Camping Dinner hatten wir eine unschlagbare Idee: Forelle vom Grill! Überzeugt vom Erfolg unseres Menus wurden 15 Kg Fisch gekauft. Leider waren die Gäste anderer Meinung, und da wir nur zwei statt der kalkulierten fünfzig Anmeldungen hatten, wurde das Dinner kurzfristig abgesagt.....

Trümpfe der Planung
Aber wo großzügig geplant wird, da bleiben Reste! Und die reichen oft für die Verpflegung einer ganzen Woche. Daher erfreue ich mich in letzter Zeit nach wie vor einer Art Vollpension und habe außer etwas Obst überhaupt keine Einkäufe zu tätigen brauchen.

Tücken des Wetters
Sommer, Wärme, Sonnenschein - was will man mehr? Eine frische Brise und kühlenden Regen!!! Die letzte Woche war höllisch heiß, jeden Nachmittag habe ich die Gäste im Pool beneidet und jeden Abend fühlte ich mich wie im eigenen Saft gegart.... und dann habe ich die Dummheit begangen, eine Einladung zu einer WG-Party in Lyon anzunehmen. In der Stadt ist die Hitze noch unerträglicher, ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und stand am nächsten Morgen um 10:00 an der Rezeption ziemlich neben mir. Als das Radio verkündetet, Lyon sei zurzeit die heißeste Stadt Frankreichs, hat mich das keineswegs überrascht.

Trümpfe des Wetters
Aber Sommer, Wärme, Sonnenschein haben natürlich auch ihre Sonnenseiten! Zum Beispiel kann man wunderbar Outdooraktivitäten nachgehen - zumindest, solange man sie am Morgen und mögichst im Schatten durchführt!
Wie zum Beispiel das Klettern im Hochseilgarten...

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Blick auf den Parcours in luftig-grünen Höhen

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Wie ein Fisch im Netz...?

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Wenn dies ein Video wäre, würdet ihr jetzt einen Dschungelruf hören der Jane erblassen ließe!

...einer Fahrradtour durch die umliegenden Dörfer...

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Motz en Chautagne - nach 5 Km bergauf warte ich sehnsüchtig auf die Abfahrt!

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Serrière en Chautagne - ich warte sehnsüchtig auf ein erfrischendes Gewitter!

...oder aber ein nachmittägliches Päuschen am Ufer der Rhône:

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Tücken der Saison
Gestern morgen habe ich große Augen gemacht, als mir während meiner morgentlichen Joggingtour der Weg von Männern mit Gewehren versperrt wurde! Nein nein, es sind keine Unruhen ausgebrochen - es ist Jagdzeit! Hier wird Jagd auf Wildschweine gemacht - erinnert euch das auch irgendwie an Asterix und Obelix...?

Trümpfe der Saison
Die Schulferien in Frankreich sind vorbei und das bedeutet: Ende der Hochsaison! Der Campingplatz leert sich allmählich, die Stunden an der Rezeption werden ruhiger und die Arbeitstage kürzer. Ich komme wieder dazu, an meinen Marketingaufgaben zu arbeiten, oder aber dazu, mich um meinen Besuch zu kümmern: Tabea hat einen viertägigen Zwischenstopp in Saumont eingelegt, ehe sie ihr Auslandssemester in Lyon beginnt - danke für die schönen Tage!

Bisous,

eure Roni

Eingestellt von Roni_Paris 09:57 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (0)

24. Halbzeit

Hallo ihr Lieben,

es ist Halbzeit für mein Praktikum auf dem Camping de Saumont und damit auch für meinen Aufenthalt in der Region Savoie.

Für meine Arbeit ist allerdings nach wie vor Vollzeit angesagt!
Traumjob auf dem Campingplatz? gute Frage..... welche Kriterien muss ein Traumjob denn erfüllen?
--> Verantwortung:
Die Rezeption ist mein Reich, was ich mittlerweile ziemlich selbstständig verwalte. Die Verantwortung habe ich vor allem in dem Moment gespürt, als mein Chef zwei Tage krank war und ich an einem Samstag - dem Haupt An-und Abreisetag - fast allein mit dem ganzen Check-Out und Check-In betraut wurde.
-->Gesellige Atmosphäre:
wenn der Berg nicht zum Propheten kommt..... ich bin mittlerweile nicht mehr "gezwungen" den Berg per Rad zu erklimmen um meine Freunde zu sehen: Bea, ein Köchin, kommt jeden Donnerstag, um bei unserem wöchentlichen "Camping Dinner" zu helfen. Und Francois, ein Student aus Lyon, ersetzt seit dem Ende seines Praktikums die fehlende Personalkraft und arbeitet und wohnt jetzt auf dem Campingplatz!

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Das Camping Dinner anlässlich des 19. Geburtstages des Campingplatzes

-->Freiraum zu freien Entfaltung:
oder in welchem Job kann man schon seine Lieblingsrezepte ausprobieren? Ich habe gern die Verantwortung für den Nachtisch des wöchentlichen Camping Dinners übernommen, und das bedeutete: Himbeertiramisu für 50 Personen zubereiten, Creme Caramel für 50 Personen im Wasserbad garen.... da fängt man an, in ganz neuen Dimensionen zu denken.

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-->Anerkennung:
Die Arbeit meiner Kollegen und die meinige wird geschätzt, und das wird auch zum Ausdruck gebracht. Das trägt viel zu einer positiven Atmosphäre bei, und sicher auch dazu, dass bei Bedarf mal ein paar Stunden mehr als die im Vertrag gedruckten abgeleistet werden - und Bedarf gibt es genug....

Aber zum Glück bleibt auch noch Freizeit:
Und die war in letzter Zeit dem Wassersport gewidmet: ich wollte immer schon einmal Wasserski fahren, richtig hinter einem Boot.... die Möglichkeit hatte ich auf dem Lac de Bourget. Mit Speed über das Wasser zu fliegen ist einfach ein irres Gefühl! Allerdings waren nach 20 Minuten meine Arme und Beine derartig müde, dass ich in einer Kurve mit einem lauten Platsch ins Wasser gefallen bin...
Nass wurde ich auch beim Kajakfahren, denn während ich meine Runde über den See drehte ballten sich dunkle Wolken zusammen, und als ich wieder den Steg erreichte fielen die ersten Regentropfen....

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Daher entschied ich mich an meinem letzten freien Tag für eine ruhigere Variante des Wasserpsorts und verbrachte den Tag in und am Swimmingpool!

liebe Grüße und danke für's Lesen!

eure Roni

Eingestellt von Roni_Paris 03:38 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad Kommentare (0)

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