Reise blog von Travellerspoint

19. Noch einmal richtig aufgetankt!

Hallo ihr Lieben,

nun habe ich mich in meinem Zuhause für die nächsten drei Monate eingerichtet: ein Wohnwagen auf einem famliär geführten Campingplatz in den französischen Alpen! Ich fühle mich hier "sauwohl", aber Genaueres werde ich euch im nächsten Blogeintrag berichten.

Dieser Eintrag ist meinen Kurzurlaub in Südfrankreich gewidmet, den ich zum Auftanken für die Hochsaison genutzt habe.
Schon bei meiner Ankunft in Avignon schlug mir mit der warmen, feuchten Luft die Urlaubsstimmung entgegen und brachte mich in meiner Pariser Jeans ins Schwitzen. Untergebracht war ich - zusammen mit Claus, dem Freund meiner Mutter - auf einem schnuckeligen kleinen Campingplatz bei Apt, auf der Spitze einer Erhebung mit einer wunderbaren Aussicht. Die Versorgung war hervorragend: Die Besitzerin Simone gab am Abend einen Pastis aus, der Gärtner steuerte Kirschen bei und unser holländischer Zeltnachbar lud uns zum selbstgekochten Abendessen ein.....

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Abendliches Beisammensitzen bei einem Aperitif

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Der Ort Apt am Abend

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Natürlich gehören die Lavendelfelder zum Bild der Provence!

Aber was bietet Südfrankreich? Wein und Lavendel? Nicht nur, Südfrankreich ist viel mehr als das.... drei Tage haben Claus und ich die Umgebung unsicher gemacht und noch viel mehr entdeckt....

Schlüprig
Der erste Tag wurde den Sümpfen der Camargue gewidmet, einer Feuchtregion im Rhône Delta, die ich schon seit dem Tag besichtigen wollte, an dem ich meine Begeisterung für ihre schönen Pferde entdeckt habe. Wir hatten das Glück, nicht nur die weißen Pferde in freier Natur zu sehen, sondern auch jede Menge Flamingos, die in den Salzlagunen rote Krebse fressen und daher ihre besondere Farbe gewinnen.

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Camargue Pferde

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Les Saintes-Maries-de-la-Mer

Trocken
Der Zweite Tag war den Ockerfelsen gewidmet. Ein morgendlicher Ausritt führte uns zum "Colorado", einem ehemaligen Ockerbruch, wo wir durch rot-orangenen Staub galoppierten und den Spaziergängern als Fotomotiv dienten - offenbar brachten wir ein bisschen Wild-West-Flair in die beeindruckende Felskulisse. Mich beeindruckten dagegen die Pferde, die auf den steinigen, steilen Pfaden einer Bergziege in nichts nachstanden.

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Ausritt im Colorado

Am Nachmittag besuchten wir Roussillon, ein kleines idyllisches Dorf mit vielen Ateliers und Künstlern, die mit den Ockerfarben Bilder und Keramik in leuchtenden Farben von rot über orange bis gelb und sogar grün zaubern. Auch hier kann man nahebei Felsen besichtigen.

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Die Häuser in Roussillon leuchten in allen Farben, welche der Ocker zu erwecken weiß.

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Ockerfelsen nahe Roussillon

Steil
Der Dritte Tag war dem Gebirge gewidmet – oder genauer gesagt dem Mont Ventoux. Während Claus in die Pedale trat um den Berg per Fahrrad zu erklimmen, trat ich das Gespedal und versuchte mich um die Kurven und um die zahlreichen Fahrradfahrer zu schlängeln, während hinter mir die Motorräder drängelten. Von der Bergspitze bot sich bei strahlendem Sonnenschein ein herrlicher Blick auf die Alpen und den Mont Blanc.

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Der Mont Ventoux

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Mein Kurzurlaub schloss mit einem Abendessen in Caseneuve, von wo ich bei einem Glas Wein wunderbar den Sonnenuntergang beobachten konnte....

Küsschen und bis zum nächsten Eintrag!

eure Roni

Eingestellt von Roni_Paris 14:02 Archiviert in Frankreich Tagged backpacking

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