Reise blog von Travellerspoint

27. De retour à Paris

hallo ihr Lieben,

der Kreis schließt sich: ich beende meinen Frankreichaufenthalt dort, wo ich ihn begonnen habe: in Paris, der Stadt der Liebe, der Kultur und der Gegensätze! Zuvor habe ich mich aber noch etwas im Land herumgetrieben:

Die letzten Tage in Ruffieux: Abschied nehmen
Während der letzten Tage auf dem Campingplatz waren meine Mutter und ihr Freund zu Besuch, und ich habe endlich ein paar Aktivitäten gemacht, die mich schon seit Beginn gereizt haben:

Eine Kanufahrt auf der Rhone: diese wird vom Camping de Saumont angeboten, aber während meines Praktikums konnte ich nicht teilnehmen, weil ich während des Ausfluges die Rezeption zu hüten hatte. Das Schöne während der zweistündigen Abfahrt auf der Rhone war die Stille und die Natur: rund um uns herum war keine Menschenseele, nur Baüme, Sträucher, Vögel und das Plätschern des Wassers.....

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Außerdem kam es mir spontan in den Kopf, den Mt Colombier, den höchsten Berg der Region, mit dem Fahrrad zu bezwingen - bzw zu sehen, wie weit ich komme. Immerhin weiter als gedacht: 1,5 km vor dem Gipfel habe ich wegen Knieschmerzen aufgegeben. Aber die Atmosphäre auf dem Gipfel war faszinierend: der Nebel war so dicht, dass man nur wenige Meter sehen konnte, dafür hörte man Glocken klingeln und eine Gruppe Kühe tauchte nach und nach aus den Schwaden auf um an uns vorbeizuziehen.

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Ein paar Tage in der Provence: von Trockenheit und Dauerregen
Bei meiner Ankunft in Apt, Provence, war das Wetter noch wunderschön und lud dazu ein in der Sonne zu sitzen, durch den schnuckeligen Ort Bonnieux zu schlendern und abends auf der Terrasse einen Pastis zu trinken.

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Das Flußbett des Cavalon: vollkommen ausegtrocknet!

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Pont Julien, eine alte Römerbrücke über dem Cavalon

Nach zwei Tagen setzte allerdings Dauerregen ein, der die trockene Landschaft in einen Sumpf und den Cavalon wieder in einen Fluß verwandelte. Da war ich dann auch froh, weiter in den Süden zu ziehen!

Zwei Tage in Toulouse: Shopping und Sightseeing
In Toulouse habe ich eine Freundin besucht, die ich während des Praktikums kennengelernt hatte. Die zwei Sonnentage mit angenehmer Wärme, die mir beschert waren, habe ich genutzt um durch die hübschen Altstadtstraßen und die Geschäftsmeilen zu bummeln. In der WG meiner Freundin wurde ich wunderbar aufgenommen und sogar rundum versorgt, hier wäre ich gern noch etwa länger geblieben! Aber da wir beide unterwegs nach Norden waren, nutzten wir die Gelegenheit, die knapp 600 km mit dem Auto nach Lyon gemeinsam zurückzulegen.

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Am Ufer der Garonne

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Rosa Fassaden in der Innenstadt von Toulouse

Zwei Tage Lyon: Essen und Feiern
Auf dem Weg nach Norden habe ich noch einmal einen Zwischenstopp in Lyon eingelegt, wo ich bei meiner Freundin Tabea war. Ihr Mitbewohner hat türkisch gekocht, was sich den ganzen Nachmittag hinzog, und am Abend haben wir ein letztes Mal gemeinsam die Nachtszene Lyons unsicher gemacht....

36 Stunden Plymouth: schlaflose Nächte und Arztbesuche
Nach Plymouth bin ich mit Joschka gefahren, um dort anlässlich des Abschlusses seines Bachelorstudiums der Graduation Ceremony beizuwohnen. Die Strecke London - Plymouth haben wir im Auto zurückgelegt, so dass uns nur gut ein Tag Aufenthalt in Plymouth blieb. Die Zeremonie verpasste ich leider, weil kurzfristig krank geworden war und statt in der Halle der Universität beim Arzt im Wartezimmer saß.... diese Enttäuschung würde dann durch einen Bummel an der Hafenpromenade - leider Plymouth's einzige Attraktion - und ein indischen Abendessen kompensiert, ehe ein Blick auf die Check-In-Zeiten in London uns daran erinnerten, dass es Zeit war, sich wieder hinter das Steuer zu setzen.

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Die Uferpromenade in Plymouth

Paris, Paris.... ein bisschen wie nach Hause kommen
Warum ich unbedingt noch einmal nach Paris wollte, obwohl ich die Stadt doch schon kenne? Ich hatte Sehnsucht nach ihr, denn ich habe sie lieb gewonnen. Und es gab noch so viele Orte, die ich noch nicht besichtigt habe, Museen die ich noch nicht erkundet habe, Menschen die ich kennengelernt habe und noch einmal wieder sehen wollte....
Ich verbringe die Tage mit Bummeln, kulturellen Besichtigungen, im Park in der Sonne liegen und Verabredungen mit dem ein oder anderen Freund oder Bekannten... ein schöner Ausklang für meinen Frankreichaufenthalt.

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Häuser an der Ile de St. Luis

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Markt am Ufer der Seine

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Kai an der Seine

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Austellung auf der Pont des Arts anlässlich des 25jährigen Bestehens der Lebensmittelbank

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Der Turm Montparnasse

Demnächst geht es noch zu meiner Schwester nach London, und ab dem 5. Oktober hat der Norden mich wieder....

bis bald,
eure Roni

Eingestellt von Roni_Paris 04:24 Archiviert in Frankreich Tagged living_abroad

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